Die große Auszeit der Breiten Straße 21

Drei spannende Wochen in den Betriebsferien

In den Ferien unternahmen die Bewohner aus der Breiten Straße 21 mehrere Ausflüge. Individuell nahmen die Bewohner auch an Veranstaltungen der „Freizeit- und Begegnungsstätte“ teil. Hier möchten wir jedoch über die Ausflüge der Wohngruppe (WG) „Breite Straße 21“ berichten.

Ein Essen schmeckt in Gesellschaft viel besser

Ein Besuch im griechischen Restaurant „Kreta“

Unser erster Ausflug ging zum griechischen Lokal „Kreta“ im Eberswalder Leibnizviertel. Das Wetter war schön. Zur Mittagszeit haben wir uns alle zusammen zu Fuß auf den Weg dorthin gemacht. Auf der Sommerterrasse fanden wir einen guten Platz für uns alle. Es war schön, dass wir draußen sitzen konnten. Rocco, Hans und die gesamte Gruppe haben schon Getränke bestellt. Jetzt warten sie gespannt auf ihr Mittagessen. Alle haben gute Laune und sind voller Vorfreude. Dann haben wir es uns bei leckerem griechischem Essen und allerlei Leckereien gut gehen lassen.

„Puuh! Der Teller ist so groß. Ich bin schon satt, aber ich brauch erstmal eine Verschnaufpause. Dann passt noch mehr in den Bauch!“ So ähnlich könnte Hans auf dem rechten Foto gedacht haben.

Sport Frei

Eine Runde Bowlen bei Fit & Fun.

An einem andren Tag war das Fit & Fun in Eberswalde Ziel unseres Ausfluges. Es ist ja doch ein ganzes Stück weiter weg. Deshalb sind wir mit dem Bus gefahren. Von der Bushaltestelle aus sind wir gelaufen. Einige kennen eine gute Abkürzung und so war der Weg nicht ganz so lang. Im Fit & Fun haben wir erstmal zusammen Mittag gegessen. Wir wollten dort nämlich noch Bowlen, eine Stärkung im Vorfeld war dafür genau das Richtige. Wegen Corona gab es nur kleine Gerichte und nicht so viel Auswahl wie sonst. Aber das hat uns nichts ausgemacht. Jeder hat ein leckeres Essen gefunden.
Wir hatten 2 Bahnen für 2 Stunden reserviert. Und haben in 2 Gruppen gespielt. So dass jede Gruppe eine Bahn hatte.  In der einen Gruppe waren 4 Bewohner und eine Betreuerin, in der anderen 5 und eine Betreuerin.
Manche Bewohner waren früher schon mal beim Bowling. Sie wussten noch genau, was sie machen müssen. Zum Beispiel Max. „Es gibt verschiedene Größen der Bowling-Kugeln. Meine Größe, die ich benötige, habe ich schon gefunden.“ Andere haben noch ein bisschen geübt und Verschiedenes ausprobiert. Welche Gruppe am Gewinnen war, war nicht so wichtig. Es hat allen Spaß gemacht, sich mal wieder zu bewegen. Etwas zusammen zu machen und zu versuchen, so viele Pins (so heißen die Kegel beim Bowling) wie möglich umzustoßen.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön

Unser nächstes Ziel: eine Dampferfahrt auf dem Werbellinsee.

Eine weitere Exkursion führte uns nach Altenhof. Als wir in Altenhof angekommen sind, mussten wir noch kurz auf unseren Dampfer warten. Hier hat es so lecker nach Essen gerochen. Bei dem Geruch haben wir uns dann ein Fischbrötchen gekauft und zum Nachtisch gab es dann ein Eis. Das war sehr lecker! Von der Anlegestelle aus sind wir mit dem Dampfer über den Werbellinsee gefahren. Angefangen in Altenhof mit einem Eiskaffee und Kuchen ging die spannende Fahrt nach Joachimsthal an der Badewiese und dem „Seezeit-Resort“ vorbei. Recht schnell hatten wir unsere Getränke ausgetrunken und etwas Neues bestellt. Bei schönem Wetter konnten wir es uns draußen gemütlich machen. Ein Ausblick vom Feinsten: das blaue Wasser, die schönen Wälder und die vielen Segelboote, die ihre Segel in alle Richtungen zogen. Diese Momente haben wir mit Fotos festgehalten. Andere Gäste an Bord haben uns viel über den Werbellinsee und seine umliegenden Dörfer erzählt. Diese spannenden Geschichten mit viel Drumherum haben uns die Fahrt noch schöner gestaltet.

Fünf Männer und ein junge Frau aus der Wohngemeinschaft Breite Straße 21 sitzen auf der runden Einfassung eines Baumes auf dem Eberswalder Richterplatz. Die meisten tragen T-Shirts und kurze Hosen. Im Hintergrund ist noch ein Teil des Gebäudes der Wohngemeinschaft Mauerstraße 21 zusehen.

Zwar gab es auch in den Betriebsferien wegen Corona noch bestimmte Einschränkungen. Aber die harte Zeit im Lockdown mit den starken Beschränkungen für Kontakte und Aktivitäten war vorbei. Da wollten die Bewohner gerne mal wieder etwas außerhalb der WG erleben. So haben wir Möglichkeiten für schöne und interessante Ausflüge gefunden. Gemeinsam haben wir die schöne freie Zeit genossen und viel zusammen erlebt.