Gemeinsam Zukunft gestalten

Klausurtagung der Besonderen Wohnformen

Um die Qualität der Begleitung für Menschen mit Beeinträchtigung stetig weiterzuentwickeln, trafen sich kürzlich die Leitungen und Fachkräfte der Besonderen Wohnformen der Lebenshilfe Barnim zu einer intensiven zweitägigen Klausurtagung im Haus Dahmshöhe. Im Fokus standen der fachliche Austausch, die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Die Klausurtagung bot den notwendigen Raum, um abseits des ereignisreichen Arbeitsalltags tiefgreifende Themen zu reflektieren. Ein zentraler Schwerpunkt war die weitere Ausgestaltung der Teilhabemöglichkeiten. Gemäß dem Leitbild der Lebenshilfe, dass jeder Mensch so selbstständig wie möglich leben kann, wurden neue Konzepte diskutiert, um die individuellen Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner noch stärker in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit zu rücken.

Themen der Tagung im Überblick:

  • Bedarfserhebung: Austausch zur Anwendung des Integrierten Teilhabeplans (ITP) Brandenburg, um Unterstützungsleistungen passgenau zu planen.
  • Qualitätsmanagement: Reflexion bestehender Prozesse und Optimierung der Dokumentationsstandards.
  • Zukunftsvisionen: Wie entwickeln sich die Wohnformen in den nächsten Jahren, um Inklusion im Sozialraum noch lebendiger zu gestalten?

In Zusammenarbeit mit Lehrkräften des OSZ II Barnim und Kathrin Seifert als externe Referenten standen Möglichkeiten der Umsetzung der Wünsche und Bedarfe der Klienten entlang des bestehenden Landesrahmenvertrages im Fokus der Tagung.

Die gGmbH „Lebenshilfe“ Wohnstätten Barnim betreut knapp 100 Menschen in verschiedenen Besonderen Wohnformen. Solche Fachtage sind essenziell, um die hohe Fachlichkeit der Mitarbeitenden zu sichern und neue Impulse aus der aktuellen Rechtslage direkt in die Praxis umzusetzen.

Mit frischer Energie und konkreten Handlungsplänen blicken die Teams nun auf die kommenden Aufgaben, um die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen im gesamten Landkreis Barnim weiter zu verbessern.