Indianerfest im Heidehaus

Zum 4. Male fand am 14. August 2018 das fast schon traditionelle Indianerfest als Ferien -und Urlaubs-Höhepunkt in unserer Wohnstätte „Heidehaus“ statt.

In unserem gemütlichen Indianercamp waren alle Indianer in festlicher Montur zusammengekommen. Doch plötzlich störte ein Eindringling das Fest und musste an den Marterpfahl. Bei Hunger und Durst schmachtete er dahin, während die hungrigen Indianer ihren Festschmaus einnahmen. Nach Abstimmung und mit mehrheitlichem Beschluss musste er nun für sein Eindringen bestraft werden.So wurde mit Wasserbomben auf ihn gefeuert, bis er schließlich kapitulierte.

Nun sollte er aber nicht länger unser Feind sein. Darum befreiten ihn die Indianer und tranken mit ihm Blutsbrüderschaft. Ab sofort war er ein Bruder und erhielt den Namen „Weiße Schlange“. Jetzt wurde gefeiert, getanzt und gelacht.

Eine Erzählrunde mit Hörspiel zum Thema Steinzeit vertiefte die Runde.

Das Wetter war hervorragend. Neben Spaß und Lachen konnten wir auch einige didaktische Aspekte umsetzen. Dazu gehörten:

  • die Klienten schon in die Vorbereitung einzubeziehen,
  • Rollenspiel zur Phantasieanregung,
  • die ganzheitliche Wahrnehmung anzuregen,
  • die aktive Teilnahme mit Kostümen und Instrumenten,
  • Sozialkompetenzen im Spiel zu vermitteln und Lösungen zu finden,
  • Bewegung, Musik und Rhythmus anzuregen und
  • dem unterschiedlichen Entwicklungsstand entsprechende Inhalte zu vermitteln und Beteiligung zu ermöglichen.

Die Planung und Projektleitung lag in den Händen von Frau Beier.

Bericht: Frau Beier, Herr Unruh