Rettungshundestaffel Barnim

Teilnahme beim Training

Am Samstag, den 19.07.22 war es endlich soweit! Die Freizeit- und Begegnungsstätte traf sich mit der Rettungshundestaffel am Wald-Solar-Heim Eberswalde.

Am diesen Tag hatten die Teilnehmer*innen des Ausflugs die Möglichkeit, beim Training der Rettungshundestaffel zu zusehen als auch teilzunehmen.

Schon im Januar war die Rettungshundestaffel in der Freizeit- und Begegnungsstätte und stellte ihre Arbeit vor. Da der Besuch auf großes Interesse stoß kam das Team der Freizeit- und Begegnungsstätte als auch die Mitglieder der Rettungshundestaffel auf die Idee, dass diese beim Training im Sommer mit machen könnten. So hatten die Besucher*innen der Freizeit- und Begegnungsstätte einerseits die Möglichkeit aktiv mitzumachen (das gelernte mit der Praxis zu verbinden), andererseits mussten die Hunde so neue Gerüche erkennen und hatten auch ihren Spaß.

Eine Win-win-Situation für alle.

Gegen 11.00 Uhr begann das Training im Wald in der Nähe vom Wald Solar Heim. Es wurden zwei Gruppen gebildet. Gruppe 1 war die Flächensuche. „Die Flächensuche ist die sog. Stöberarbeit eines Rettungshundes. Bei dieser sucht der Hund frei (d.h. ohne Halsband oder Leine) und vor allem selbstständig ein großes Areal ab und zeigt jede menschliche Witterung seinem Hundeführer durch eine Anzeigeform an. Dies können unter anderem Wälder, Wiesen, Flurstücke oder Uferränder sein. Die Teilnehmer*innen des Ausfluges lernten welche Eigenschaften ein Hund haben muss der für die Flächensuche geeignet ist. So sollte dieser Belastbarkeit, Offenheit oder auch eine Umweltsicherheit inne haben. Am meisten hat den Teilnehmer*innen Freude bereitet, dass diese sich im Wald versteckten (mit einem Mitglied der Rettungshundestaffel) und von einem Hund gefunden werden mussten.

Mehr Informationen zur Flächensuche findet ihr HIER.

Gruppe 2 war mit den Hunden beschäftigt die für das Mantrailing geeignet sind. Hunde, die für das Mantrailing eingesetzt werden, suchen Vermisste in der Stadt. „Der Personenspürhund sucht im Vergleich zum Flächenhund nicht nach der allgemeinen menschlichen Witterung sondern verfolgt den Individualgeruch eines einzelnen Menschens. Somit kann der Mantrailer im Vergleich zum Fährtenhund (dieser folgt lediglich einer Bodenverletzung) sehr gut in bewohntem und asphaltierten Gebiet eingesetzt werden, wo er zwischen vielen menschlichen Gerüchen den richtigen heraus differenzieren kann.“  Auch hier hatten die Teilnehmer*innen die Chance sich zu verstecken.

Mehr Informationen zum Mantrailing findet ihr HIER.

Der Ausflug hat allen sehr viel Freude bereitet und das Team der Freizeit- und Begegnungsstätte möchte sich für die tolle Zusammenarbeit bedanken bei der Rettungshundestaffel Barnim.