#GemeinsamZuHause

Das Leben mit der aktuellen Situation durch Covid 19 ist für alle mit Umstellungen und Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben verbunden. Nicht anders geht es uns, den Bewohnern der ambulanten WG „Jüdenstraße 7“.
Anfangs war für uns verständlicherweise die Verwunderung groß, warum wir denn nicht mehr den täglichen Weg zur Arbeit antreten dürfen. „Warum muss ich zum Einkaufen einen Mundschutz tragen?“ und „Warum darf ich mich nicht mehr mit meinen Freunden treffen?“, waren Fragen, die aufkamen. Viele Gespräche mit den Betreuern über die sich immer wieder verändernden Maßnahmen und Vorsichtsvorkehrungen trugen dazu bei, das Verständnis über Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Regeln zu stärken.

Um trotz Einschränkungen und #WirBleibenZuHause einen möglichst interessanten und geregelten Tagesablauf zu bewahren, haben wir uns dazu entschlossen, täglich das Mittagessen selbst zuzubereiten. So haben wir die Möglichkeit, genau die Gerichte zu kochen, welche uns auch wirklich schmecken. Und durch das gemeinsame Zubereiten vergeht die Zeit am Vormittag wie im Flug.

Eine leckere Soljanka mit einer Scheibe Zitrone und einem Klecks Sahne.

Um der Langeweile am Nachmittag den Kampf anzusagen, stehen unter anderem gemeinsame Spaziergänge, natürlich immer nur zu zweit und mit genügend Abstand, hitzige Tischtennisrunden und entspannte Kartenspiele im Garten auf dem Plan. Außerdem wird das gute Wetter ausgenutzt, um draußen zu Grillen und die Speisen zu sich zu nehmen, um so auch für eine gewisse Sommerbräune zu sorgen. Auch den Garten haben wir gemeinsam verschönert.

Alles in allem sehnen wir uns schon nach dem Tag, an dem wir endlich wieder die Werkstatt besuchen dürfen. Aber es lässt sich trotzdem und trotz der aktuellen Lage sehr gut auch ohne aushalten.